Die rechtswissenschaftliche Forschung im Dienste der Praxis
Als Mitglied des „Centre de droit et politique comparés Jean-Claude Escarras“ der Universität Toulon und assoziiertes Mitglied des Laboratoire de droit civil der Universität Panthéon-Assas sowie des Laboratoire Droit des affaires et nouvelles technologies (DANTE) der Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines engagiert sich Prof. Dr. Dubarry intensiv in der Forschung, die für ihn in erster Linie einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Rechts und seiner Praxis sowie zur Verbesserung der Lehre darstellt.
Drei wissenschaftliche und pädagogische Werke, die aus der Forschung entstanden sind
Als Verfasser einer rechtsvergleichenden Dissertation mit dem Titel Die rechtsgeschäftliche Eigentumsübertragung – Eine Studie zum translativen Mechanismus im Lichte des deutschen und französischen Rechts (LGDJ, 2014), hat Prof. Dr. Dubarry zudem ein Lehrbuch für Schüler der Abschlussklassen sowie für Studienanfänger konzipiert, das einen fächerübergreifenden Ansatz zum Einstieg in die juristische Welt anbietete (À la découverte du droit – une propédeutique juridique, Dalloz 2025).
Darüber hinaus hat er die Teile zum Privat- und Strafrecht eines Einführungswerks in das französische Recht in deutscher Sprache verfasst, das sich an deutschsprachige Juristen richtet, die sich mit dem französischen Recht auseinandersetzen wollen (Einführung in das französische Recht, C.H. Beck, 2024).
Fachbeiträge und Analysen der Rechtsprechung als Orientierungshilfe für Praktiker
Prof. Dr. Dubarry ist darüber hinaus Autor zahlreicher Fachbeiträge und Analysen zur Rechtsprechung. Diese Tätigkeit liegt ihm besonders am Herzen. Insbesondere verfasst er eine halbjährliche Rubrik zur Rechtsprechung im Sachenrecht in der Gazette du Palais (mit Prof. Dr. Antoine Touzain) sowie eine monatliche Rubrik zum Ehegüterrecht in der Revue juridique Personnes & Famille (mit Dr. Estelle Fragu). In derselben Zeitschrift koordiniert er eine Rubrik zum ausländischen Familienrecht, in der er die Entwicklungen im österreichischen Recht analysiert.
Die Themenauswahl für die Aufsätze spiegelt allgemeine rechtlichen Entwicklungen wider oder erfolgt in der Überzeugung, dass ein rechtsvergleichender Ansatz zu einem bestimmten Thema einen interessanten Beitrag zur Diskussion leisten könnte. In seinen Analysen der Rechtsprechung legt Dubarry besonderen Wert darauf, die verschiedenen möglichen Auslegungen einer Entscheidung, ihre praktischen Auswirkungen, ihre Angemessenheit sowie die Möglichkeiten zu erläutern, ob und ggfs. wie ihre Auswirkungen umgangen werden können.
Veröffentlichungen
Kolloquien zur Förderung des Austauschs zwischen Juristen und zur Stimulation der Forschung
Darüber hinaus hält Prof. Dr. Dubarry sowohl in Frankreich als auch im Ausland Vorträge und nimmt an Kolloquien zu Themen des Zivilrechts teil, wobei er sowohl nationale als auch vergleichende Perspektiven vertritt. Er beobachtet zudem mit besonderer Aufmerksamkeit wie sich die Rolle des Zivilrichters in neuerer Zeit entwickelt und hat in diesem Kontext anlässlich der Festschrift für Prof. Bernard Teyssié (Lexisnexis 2021) als erster Wissenschaftler die Idee der Rechtsprechung als Norm in einer von civil law geprägten Rechtsordnung theoretisch untermauert.
Er schätzt insbesondere den Austausch zwischen Juristen verschiedener Fachrichtungen desselben Landes, um alle theoretischen und praktischen Aspekte des diskutierten Themas berücksichtigen zu können, aber auch mit ausländischen Juristen unterschiedlicher Fachrichtungen, um zu verstehen, ob die Praxis in anderen Ländern das nationale Recht bereichern kann oder umgekehrt, ob das französische Recht bei einer bestimmten Frage als Inspiration für ein ausländisches Recht dienen kann.
Prof. Dr. Dubarry hält seine Vorträge sowohl auf französisch als auch auf deutsch.
Vorträge
Einige empfehlenswerte Adressen,
die auf Dienstreisen entdeckt wurden
Einige empfehlenswerte Adressen, die auf Dienstreisen entdeckt wurden
Universitäre Forschung bringt internationalen Austausch mit sich – vor allem, wenn es um Rechtsvergleichung geht – und ist mit einer gewissen Mobilität verbunden. Da sowohl Geist als auch Körper Bedürfnisse haben, ist der Rückgriff auf gute Adressen unverzichtbar. Prof. Dr. Dubarry schlägt dem Leser – sei es einem Kollegen oder einem bloßen Neugierigen – hierzu gerne einige von ihm getestete und empfohlene Restaurants bzw. Hotels vor, die nach Städten geordnet sind.
Bislang sind folgende Städte aufgeführt: Köln, Montréal, Nizza, Paris, Saarbrücken, Salzburg, Sherbrooke und Wien – in Erwartung weiterer Dienstreisen!
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