Verantwortungen zur Förderung des Dialogs zwischen Rechtsordnungen
Der Dialog der Rechtsordnungen setzt die gegenseitige Kenntnis der Rechtssysteme voraus. Aus dieser Überzeugung heraus engagiert sich Prof. Dr. Dubarry für die Verbreitung der Kenntnis der Rechte über die Grenzen der jeweiligen Rechtssysteme hinaus, sowohl in seinem Forschungszentrum als auch in ausländischen Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Einrichtungen. Eine weitere Aufgabe, die ihm besonders am Herzen liegt, ist die Betreuung juristischer wissenschaftlicher Arbeiten.
Herausgeberische und wissenschaftliche Verantwortung in Frankreich und im Ausland
Neben der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen (Kolloquien, Konferenzen, Doktorandenseminare) ist Prof. Dr. Dubarry mit verschiedenen herausgeberischen und wissenschaftlichen Aufgaben betraut. In Frankreich ist er seit 2016 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der juristischen Fachzeitschrift „Personnes & Famille“ (Lamy-Verlag), in der er insbesondere die Rubrik zum ausländischen Recht koordiniert. Auf internationaler Ebene ist er seit 2025 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Reihe „Saarbrücker Studien zum internationalen Recht“ des Nomos-Verlags, seit 2022 Mitglied des Redaktionsbeirats der „Revue de droit de l’université de Sherbrooke“ (R.D.U.S.) und war von 2018 bis 2024 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Gesellschaft für Familien- und Vermögensrecht.
Die Betreuung von Forschungsarbeiten als wissenschaftliche Verantwortung
Eine weitere wissenschaftliche Verantwortung, liegt in der Betreuung von Forschungsarbeiten, insbesondere von Abschlussarbeiten und Doktorarbeiten. In dieser Funktion betreut Prof. Dr. Dubarry die Arbeiten von Studierenden und Doktoranden, um diesen/auch der nächsten Generation die Grundsätze einer präzisen Forschungsmethodik zu vermitteln, die die Objektivität der Argumentation und die Wissenschaftlichkeit der erzielten Ergebnisse gewährleisten.
Er legt den Schwerpunkt auf die Betreuung von Abschlussarbeiten im Rahmen der Notarausbildung oder von Doktorarbeiten, die sich mit dem französischen Zivilrecht befassen oder die Methode des Rechtsvergleichs mit dem deutschen oder österreichischen Recht anwenden.
Betreute Doktorarbeiten
KODWEISS VIOLA, Die Flexibilität des Pflichtteilsrechts – Ein Gedankenexperiment zu einer Reform des deutschen Rechts im Lichte des französischen, belgischen und österreichischen Pflichtteilsrechts (verteidigt an der Universität des Saarlandes am 17. Dezember 2025, im Druck)
BRUSENBAUCH NICOLAS, Die Anwendung von ausländischem Recht auf dem Prüfstand des Ordre-Public-Vorbehalts (laufend an der Universität des Saarlandes)
FÉRY JONATHAN, Unternehmensgegenstand und Gesellschaftszweck der GmbH im Lichte des französischen objet social (laufend an der Universität des Saarlandes)
